Presse-Info 2026-10, Vorschau Teesddorf

Vorschau Polizeimotorsport-Slalom Teesdorf

Nach einer kurzen Sommerpause wird die österreichische Slalom Staatsmeisterschaft am 15.August mit dem fünften Lauf in Teesdorf fortgesetzt, wo Christian Rosner mit seiner Mannschaft vom Polizei-Motorsport-Verein Wien und Unterstützung vom MSC-Enzian wie gewohnt als Veranstalter agieren wird. Passend zum Wetter geht auch auf der anspruchsvollen Berg- und Talbahn mit dem Beginn der zweiten Saisonhälfte in die heiße Phase für die heurige Meisterschaft. In drei der vier ÖM-Kategorien haben sich zwar bis Saisonmitte eindeutige Favoriten herauskristallisiert, wie schnell sich das Blatt aber wenden kann hat sich beim letzten Rennen in der Gruppe Race gezeigt. Entschieden ist noch gar nichts, denn auch wenn die Punkteständen teilweise recht eindeutig sind gilt noch immer die alte Motorsport-Weisheit „To finish first, you first have to finish!“

Gerhard Schauppenlehner kommt mit vier Divisionsgesamtsiegen ungeschlagen nach Teesdorf und ist damit auf dem besten Weg sich den Titel in der Gruppe Histo zurück zu holen. Fritz Kreiseder konnte sich mit einer Top-Leistung in Fohnsdorf etwas Luft verschaffen und ist nun alleiniger Zweiter vor Alexander Waldbauer der sich dort ebenfalls in starker Form zeigte und Vater Peter in der Zwischenwertung auf Platz vier verdrängen konnte. Zwei Punkte dahinter belegt Alois Kaufmann nach wie vor die fünfte Position.
Markus Huber liegt in Kategorie Street ebenfalls mit maximaler Punkteanzahl an der Spitze der Tabelle und hat mittlerweile einen beruhigenden Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger Daniel Temper. Wolfgang Luttenberger und Robert Aichlseder halten ex-aequo Rang drei und mit einem Zähler Rückstand folgt Thomas Kraxner als Führender der zweitkleinsten! Leistungsklasse auf Platz fünf.
Auch Dietmar Schwab hat in dieser Saison noch immer eine weiße Weste und führt somit auch die klar das Zwischenklassement der Gruppe Sport vor Markus Rötzer an. Den letzten Stockerlplatz okkupiert nach wie vor Michael Auer, neuer Vierter ist nun aber Martin Eilmer, der sich in Fohnsdorf an dem Dreierpaket Norbert Dokulil, Georg Rixinger und Lukas Haas um einen Punkt vorbeigeschoben hat. Mit Eilmer und Dokulil sind hier sogar zwei Fahrer aus der kleinsten Klasse (LG1) in den Top-Five zu finden!
Die Tabelle der Kategorie Race wurde im steirischen Murtal kräftig durcheinander gewirbelt und der neue Gesamtführende heißt nun Mario Mayr. Die Dauerrivalen aus der 1400er-Klasse Gerhard Nell und Martin Dall haben Plätze getauscht und folgen auf den Positionen zwei und drei und Wolfgang Leitner rutschte mit seinem Ausfall von Rang eins auf Rang vier zurück. Als einziger unverändert liegt Georg Schlader einen Punkt weiterhin auf Platz fünf.
Auch in den Sammelklassen ist es an der Zeit einen Blick auf die Zwischenstände zu werfen, denn auch hier gibt es quer durch alle Kategorien spannende Positionskämpfe.
Bei den historischen Fahrzeugen liegen Thomas Strasser und der Ungar Zoltan Mester aktuell punktegleich in Führung. Mesters Teamkollege im Trabant-601 Akos Kraznei ist dritter und Jungtalent Tobias Probst vierter. Philipp Preisinger hat sich mit fleißigem Punktesammeln in der Sammelklasse der Gruppe Sport den Platz an der Sonne erkämpft und führt vor Markus Kienzl und den punktegleichen Routiniers Helmut Kienzl und Thomas Krisch. Komplettiert werden die Top Five durch Daniel Buxbaum. Und auch bei den Rennfahrzeugen findet man durchwegs bekannte Namen an der Tabellenspitze. Ganz oben steht zur Saisonmitte Erwin Flicker vor Gerhard Kronsteiner und Andreas Ortner. Christian Mayr und Markus Mauracher folgen auf den Zwischenrängen vier und fünf.
Bei den Damen haben in den vergangenen vier Rennen bereits acht Fahrerinnen gepunktet, am fleißigsten Marina Zimmermann, die zwei Zähler vor Petra Ebner und drei vor Birgit Löschnig die Wertung anführt. Vierte und Fünfte sind durch einen Zähler getrennt Sabine Reinthaler und Ines Sommer.
Für die historischen Formel Ford Fahrzeuge aus dem „Walter Penker Pokal“ geht die Punktejagt zwar erst in Kalwang weiter aber auch gibt es natürlich einen Zwischenstand zur Saisonmitte. Es führt Lorena Ferrari vor Josef Hörmann und Michael Dolzer, die Plätze getauscht haben aber nur durch einen Punkt getrennt sind. Harald Dorfbauer und Gerold Keusch folgen als Vierter und Fünfter

Text: Dipl. Ing. Martin DALL
Weiter Infos unter: www.slalom-oem.at
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